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Über ready2order
ready2order ist eine cloudbasierte Kasse aus Wien, die seit 2015 vor allem kleine Gastronomiebetriebe, Einzelhändler und Dienstleister bedient. Rund 16.000 Betriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz laufen heute auf der Software; seit 2023 gehört das Unternehmen zum italienischen Kassen- und Software-Konzern Zucchetti. Die Basis-Software kostet 35,90 Euro pro Monat im Jahresabo (12 Monate Vorauszahlung) oder 46,90 Euro im Monatsabo ohne Vertragsbindung. Dazu kommt in Deutschland verpflichtend das TSE-Paket für 15,90 Euro (Jahresabo) beziehungsweise 20,00 Euro (Monatsabo) pro Monat. Wer mit Tischservice arbeitet, bucht das Gastro-Paket für 23,90 Euro im Jahresabo oder 29,90 Euro im Monatsabo hinzu.
Für ein Cafe, einen Foodtruck oder einen kleinen Einzelhandel mit ein bis zwei Kassen trifft ready2order den Bedarf gut. Wer dagegen ein Hotel mit Folio-Verwaltung betreibt oder zehn Filialen mit komplexer Lagerlogistik steuern will, sollte sich Tillhub oder Gastronovi parallel ansehen.
ready2order Kosten und Preise
ready2order bietet zwei Tarif-Optionen: ein Jahresabo mit 12 Monaten Laufzeit und jährlicher Vorauszahlung sowie ein Monatsabo, das jederzeit kündbar ist. Das Jahresabo liegt pro Monat rund 30 Prozent unter dem Monatsabo, wer Flexibilität bevorzugt, zahlt den Aufschlag fürs Monatsabo. Die folgenden Szenarien zeigen die Gesamtkosten in beiden Optionen.
| Anbieter | Preis ab | Branchen | |
|---|---|---|---|
ready2order
|
ab 35,90 € |
|
zum Anbieter |
Was kostet ready2order wirklich?
| Szenario | Jahresabo 12 Mon. Bindung, jährliche Vorauszahlung |
Monatsabo monatlich kündbar, ohne Bindung |
Einmalkosten (Hardware + Aktivierung) |
|---|---|---|---|
| Kleines Cafe mit Tischservice (1 Kasse) Kassensystem-Abo + TSE + Gastro-Paket |
75,70 Euro / Mon. 35,90 + 15,90 + 23,90 |
96,80 Euro / Mon. 46,90 + 20,00 + 29,90 |
378 Euro readyMini 279 Euro + 99 Euro Aktivierung |
| Foodtruck oder Imbiss ohne Tischservice (1 Kasse) Kassensystem-Abo + TSE |
51,80 Euro / Mon. 35,90 + 15,90 |
66,90 Euro / Mon. 46,90 + 20,00 |
468 Euro readyGo 369 Euro + 99 Euro Aktivierung |
| Restaurant mit 2 Kassen und stationärer Hauptkasse 2× Kassensystem-Abo + 2× TSE + 2× Gastro |
151,40 Euro / Mon. 2 × 75,70 |
193,60 Euro / Mon. 2 × 96,80 |
1.676 Euro readyMax 2 1.199 Euro + readyMini 279 Euro + 2× 99 Euro Aktivierung |
| Einzelhandel mit Tablet-Kasse (1 Kasse) Kassensystem-Abo + TSE |
51,80 Euro / Mon. 35,90 + 15,90 |
66,90 Euro / Mon. 46,90 + 20,00 |
748 Euro readyTab 649 Euro + 99 Euro Aktivierung |
Konkret heißt das: Beim Jahresabo zahlst du 12 Monate im Voraus und bist bis zum Laufzeitende gebunden. Dafür liegen alle Pakete pro Monat 2 bis 11 Euro günstiger. ready2order beziffert die Ersparnis selbst mit 132 Euro pro Jahr und Kasse beim Kassensystem-Abo. Wer monatlich kündbar bleiben will, zahlt diesen Aufschlag bewusst für die Flexibilität.
Was du beim Kalkulieren mitdenken solltest
Drei Posten gehören in jede Kalkulation, weil sie das Bild der Monatskosten verändern:
- Aktivierungsgebühr 99 Euro pro Kassengerät: Wer mit zwei Geräten startet, zahlt 198 Euro einmalig. Die Aktivierung gilt für beide Tarif-Tiers.
- TSE-Paket in Deutschland verpflichtend: 15,90 Euro pro Monat im Jahresabo, 20,00 Euro im Monatsabo. Die Cloud-TSE läuft über fiskaly Germany, ist BSI-zertifiziert bis 2029 und deckt unbegrenzt viele Geräte pro Konto ab.
- Gastro-Paket als Add-on: Tischplan, Funkbonierung, getrennte Rechnung und Take Away sitzen im Add-on für 23,90 Euro (Jahresabo) oder 29,90 Euro (Monatsabo). Wer mit Tischservice arbeitet, sollte das einplanen.
- Kassenbuch und Digitaler Beleg: Beide kosten zusätzlich, im Jahresabo 13,90 und 7,90 Euro pro Monat, im Monatsabo 15,90 und 9,90 Euro. Beide sind optional, je nach Buchhaltungs-Setup.
- Mehrere Kassen skalieren linear: Jedes weitere Gerät kostet die volle Lizenzgebühr; bei mehreren Filialen am besten im Vorfeld kalkulieren.
Ein echter Pluspunkt für ready2order: Wer Kartenzahlungen über readyPay abwickelt, zahlt 1,23 Prozent für alle Kartentypen, ohne Fixgebühr, ohne Aufschlag für Kreditkarten oder Apple Pay. Im Gastronomie-Markt gehört das zu den einfacheren Konditionen.
ready2order Funktionen im Überblick
ready2order ist als Cloud-Software gebaut. Stammdaten, Berichte und Personal-Logins liegen auf Servern in Deutschland, die Apps auf iPad, iPhone, Android, Windows oder macOS holen sich den Stand bei jedem Login. Im Alltag funktioniert das gut, solange Internet verfügbar ist. Bei Netzausfall greift ein rechtskonformer Offline-Modus, der Belege puffert, bis die Verbindung zurückkommt.
1. Kassiervorgang und Bonverwaltung
Der Bestellvorgang ist eines der stärksten Argumente für ready2order. Neue Kellnerinnen und Kellner finden sich nach rund zwei Stunden ohne Schulung zurecht, der Multi-Login-Wechsel zwischen Personen läuft über einen kurzen PIN. Restgeldrechner, Trinkgeldfunktion und Splitzahlung sind Standard, allerdings nur in Verbindung mit dem Gastro-Paket auch für tischgetrennte Rechnungen verfügbar.
2. Tischplan und Funkbonierung (Gastro-Paket)
Das Gastro-Paket bringt einen visuellen Tischplan, Funkbonierung an Küche und Bar, Beilagen-Management, Menügang-Auswahl und Happy Hour. Im Test eines vollen Freitagabends mit 12 Tischen läuft der Service souverän. Tische zusammenführen ist über zwei Schritte gelöst, das ist eine Frage der Gewöhnung gegenüber Systemen mit Drag-and-Drop.
3. Warenwirtschaft und Lagerbestand
Artikelverwaltung, Lagerbestand, Mitarbeiterverwaltung, Lieferanten- und Kundenstamm gehören schon zum Standard-Abo, ohne Add-on. Für einen Einzelhändler mit 500 bis 2.000 Artikeln ist das ausreichend. Komplexe Mehrlager-Logistik mit Filialtransfers oder eine echte Rezepturkalkulation sucht man dagegen vergebens; dafür sind Tillhub oder Gastronovi besser geeignet.
4. Berichte und Auswertungen
Tagesabschluss, Mitarbeiter-Performance, Kassenbuch (über Add-on), DATEV-, BMD- und RZL-Export sitzen in der Cloud-Auswertung. Seit Februar 2026 lässt sich die DATEV-Kontonummernlänge frei zwischen vier und acht Stellen konfigurieren, ein Punkt, an dem viele Kassen früher gestolpert sind. Steuerberater bekommen einen eigenen, lesenden Zugang.
5. Schnittstellen und API
Die offene REST-API mit Libraries für PHP und NodeJS macht ready2order zu einer Kasse, die sich mit eigenen Backoffice-Tools verbinden lässt. Shopify ist nicht nativ angebunden, sondern über das Drittanbieter-Plugin Ready2Sync im Shopify-App-Store. Lieferdienst-Integrationen wie Lieferando oder Wolt werden im Marketing nicht aktiv beworben; wer das braucht, sollte direkt beim Support nachfragen.
6. TSE, Fiskalisierung und Konformität
ready2order ist in Deutschland (KassenSichV, GoBD, DSFinV-K) und Österreich (RKSV) zertifiziert. Die Cloud-TSE läuft über fiskaly Germany, ist BSI-zertifiziert seit 2021 und gültig bis 2029 mit Option auf Re-Zertifizierung bis 2033. Im Gegensatz zur Hardware-TSE entfällt der USB-Stick am Tresen, ein einziges TSE-Paket deckt unbegrenzt Geräte ab.
Bedienung und Einrichtung von ready2order
Die App ist eines der wenigen Kassensysteme, bei denen sich neues Personal selbständig einarbeiten kann. Im Test war eine 17-jährige Aushilfskraft nach rund zwei Stunden eigenständig bonierfähig, ohne Schulung, ohne Handbuch. Wer trotzdem Begleitung möchte, kann zwei Online-Termine zubuchen: die Schulung Kompakt für 199 Euro (rund 60 Minuten) und die Online-Einrichtung Komplett für 349 Euro (rund 90 Minuten). Beide sind optional.
Onboarding und Datenmigration
Nach der Anmeldung steht das Konto innerhalb weniger Minuten, der Artikelstamm lässt sich per CSV importieren oder manuell anlegen. Wer bestehende Hardware behalten will (iPad, Android-Tablet, Windows-Rechner), installiert einfach die App und ist live. Bei Neuanschaffung empfiehlt sich der Bundle-Kauf im ready2order-Shop, wo die Geräte vorkonfiguriert ankommen.
Support im Alltag
Der technische Support ist täglich von 8 bis 22 Uhr erreichbar, in Deutschland (0800 722 45 55), Österreich (+43 1 240 99 82) und der Schweiz (0800 72 24 55), alle Hotlines kostenfrei und deutschsprachig. Tickets können rund um die Uhr eingereicht werden, bearbeitet werden sie innerhalb der Servicezeiten. Für Spätbetriebe, die nach 22 Uhr ein technisches Problem lösen müssen, ist diese Servicestruktur ein Punkt, den man im Vorfeld kennen sollte.
Für wen ist ready2order geeignet?
Vorteile
- Schnelle Cloud-Einrichtung, neues Personal nach 2 Stunden produktiv
- Cloud-TSE über fiskaly inklusive, kein USB-Stick am Tresen
- Gastro-Paket mit Tischplan, Funkbonierung und Splitrechnung deckt 90 Prozent gastronomischer Anforderungen
- Plattform-flexibel: iPad, Android, Windows, macOS und Web parallel
- readyPay mit 1,23 Prozent flat ohne Aufschlag für Kreditkarten
- Telefon-Support in DE, AT und CH täglich 8 bis 22 Uhr, kostenfrei
Nachteile
- Aktivierungsgebühr 99 Euro pro Kassengerät kommt einmalig dazu
- Telefon-Support 8 bis 22 Uhr, kein 24/7
- Kein dediziertes PMS-Modul für Hotelbetriebe
- Komplexe Multi-Filial-Logistik mit Lagertransfers nicht abgedeckt
Drei typische ready2order-Nutzer
Ein Familienrestaurant mit 30 Plätzen und drei Mitarbeitenden ist der Betriebstyp, für den ready2order gebaut wirkt. Die Einrichtung lässt sich an einem Nachmittag erledigen, das Gastro-Paket deckt Tischplan und Splitrechnung ab, und die monatlichen Kosten bleiben mit rund 76 Euro pro Kasse berechenbar. Aushilfen ohne Vorkenntnisse kommen schnell zurecht.
Für Einzelhändler mit 500 bis 2.000 Artikeln ist der readyTab als Tablet-Kasse mit der Standard-Warenwirtschaft gut bedienbar. Wer einen Online-Shop bei Shopify betreibt, braucht das Drittanbieter-Plugin Ready2Sync; eine native Anbindung gibt es nicht. Ab drei Filialen mit komplexer Lagerlogistik wird es allerdings zu eng.
Schwieriger wird es beim 25-Zimmer-Hotel mit Restaurant und Bar. Die Restaurant-Kasse mit Tischservice funktioniert über das Gastro-Paket sauber. Zimmerverknüpfung, Folio, Check-in und Check-out sind aber nicht Teil des Systems. Wer eine PMS-Integration braucht, ist mit Gastronovi oder einem dedizierten Hotel-System wie protel besser bedient.
ready2order Alternativen: Für welche Spezialfälle?
Für die meisten kleinen und mittleren Gastronomie-, Einzelhandels- und Dienstleisterbetriebe deckt ready2order den Bedarf gut ab. Es gibt zwei Spezialfälle, in denen sich der Blick auf eine Alternative lohnt:
- Hotelbetrieb mit PMS-Anbindung: Wer Zimmerverknüpfung, Folio und Check-in/out im selben System abbilden will, ist mit Gastronovi oder einem dedizierten Hotelsystem besser bedient.
- Drei oder mehr Filialen mit eigenem Lager und Filialtransfers: Hier sind Tillhub und die spezialisierte Filialverwaltung das passendere Werkzeug.
Wer einen Direktvergleich mit den meistangefragten Cloud-Kassen-Alternativen sucht:
ready2order, Tillhub und Gastronovi im Direktvergleich
Fazit: Ist ready2order die richtige Wahl?
ready2order passt am besten für kleine bis mittlere Gastronomie- und Einzelhandelsbetriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Stärken sitzen in der schnellen Einrichtung, der kurzen Einarbeitungszeit und dem fairen readyPay-Tarif. Wer ein Hotel, mehrere Filialen mit eigenem Lager oder 24/7-Support braucht, stößt an Grenzen. Wer das nicht braucht, bekommt eine solide Kasse zum berechenbaren Preis.
ready2order
Für ein Cafe mit 40 Plätzen, einen Foodtruck oder einen Einzelhändler mit bis zu 2.000 Artikeln ist ready2order eine der ausgewogensten Cloud-Kassen am Markt. Bei Hotelbetrieb oder Multi-Filiale sollten Tillhub und Gastronovi parallel angeschaut werden.
Häufige Fragen zu ready2order
ready2order trennt zwei Tarife: das Jahresabo (12 Monate Laufzeit, jährliche Vorauszahlung) und das Monatsabo (ohne Bindung, monatlich kündbar). Im Jahresabo kostet das Kassensystem-Abo 35,90 Euro pro Monat und Kassengerät, plus 15,90 Euro für das verpflichtende TSE-Paket. Macht 51,80 Euro Grundpreis. Mit Tischservice und Gastro-Paket sind es 75,70 Euro. Im Monatsabo zahlst du jeweils mehr: 46,90 Euro fürs Kassensystem-Abo, 20,00 Euro für TSE und 29,90 Euro für das Gastro-Paket, also 96,80 Euro für die Vollausstattung. Einmalig fallen 99 Euro Aktivierungsgebühr je Gerät an, in beiden Tarifen.
Ja. ready2order nutzt eine Cloud-TSE über den Anbieter fiskaly Germany. Diese ist BSI-zertifiziert seit Mai 2021 und gültig bis 2029 mit Option auf Re-Zertifizierung bis 2033. Damit erfüllt das System die KassenSichV, GoBD und DSFinV-K in Deutschland sowie die RKSV in Österreich. Eine Hardware-TSE am Tresen ist nicht nötig, ein einziges TSE-Paket deckt unbegrenzt Geräte pro Konto ab.
Du kannst die Software auf vorhandenen iPads, Android-Tablets, Windows- oder macOS-Rechnern installieren. Alternativ liefert ready2order vier eigene Geräte vorkonfiguriert: den readyMini (279 Euro) als kompakte Kasse mit Kartenterminal, den readyGo (369 Euro) als mobile All-in-One-Lösung, den readyTab (649 Euro) als Tablet-Kasse und den readyMax 2 (1.199 Euro) als stationäre Kasse mit integriertem Drucker. Der readyMax 2 hat im November 2025 das ältere readyMax-Modell abgelöst.
Ja, allerdings nur temporär. Bei Netzausfall greift ein rechtskonformer Offline-Modus, der Belege puffert und nach Wiederverbindung in die Cloud syncht. Für Standorte mit dauerhaft schwachem Internet ist das System nicht gedacht. Mobile Geräte wie der readyGo nutzen alternativ 4G über eine integrierte SIM-Karte.
Das Monatsabo ist jederzeit kündbar, ohne Mindestlaufzeit, kostet dafür rund 30 Prozent mehr pro Monat. Das Jahresabo läuft 12 Monate und muss einen Monat vor Ende der Laufzeit gekündigt werden, sonst verlängert es sich automatisch um ein weiteres Jahr; im Gegenzug ist es spürbar günstiger. ready2order beziffert die Ersparnis beim Kassensystem-Abo selbst mit 132 Euro pro Jahr und Kasse. Eine 15-tägige Testversion gibt es ohne Kreditkartenabfrage und ohne Bindung.
Ja. Über readyPay rechnet ready2order Kartenzahlungen direkt im Kassensystem ab. Die Kondition ist eine flache Disagio-Rate von 1,23 Prozent für alle Kartentypen (Girocard, Visa, Mastercard, Amex, Apple Pay, Google Pay), ohne Fixgebühr und ohne Aufschlag für Kreditkarten. Die Auszahlung läuft über den Acquirer hobex und braucht zwei bis drei Bankarbeitstage. Verfügbar ist readyPay auf readyMini, readyGo und readyTab.
Ja. Der DATEV-Export ist im Standard-Abo enthalten, ergänzt durch BMD und RZL für österreichische Steuerberater. Seit Februar 2026 lässt sich die Kontonummernlänge frei zwischen vier und acht Stellen konfigurieren, was bei älteren DATEV-Kontenrahmen Probleme behebt. Steuerberater bekommen außerdem einen eigenen, lesenden Zugang ins Kassensystem.
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